Bundesprogramme

KMU-innovativ

Spitzenforschung lohnt sich. Doch die damit verbundenen Risiken sind für mittelständische Unternehmen ohne Unterstützung häufig schwer zu schultern. Deshalb macht das Bundesministerum für Bildung und Forschung, BMBF, mit KMU-innovativ den Zugang zur Forschungsförderung für sie spürbar einfacher. In vielen Bereichen sind kleine und mittlere Unternehmen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Rund 35.000 Unternehmen im Mittelstand betreiben in Deutschland kontinuierlich Forschung. Besonders für die etwa 5.000 Hightech-Startups unter ihnen ist Forschungsförderung besonders wichtig. Die Suche und Verwirklichung von neuen Ideen steht bei ihnen im Vordergrund: 40 Prozent des Umsatzes werden umgehend wieder in Forschung und Entwicklung investiert.

Spitzenforscher in kleinen und mittleren Unternehmen verfügen über knappe zeitliche und personelle Ressourcen. Deshalb hilft ihnen die Förderinitiative KMU-innovativ des BMBF im Rahmen der Hightech-Strategie für Deutschland. Die Förderung innerhalb der Technologiefelder erfolgt themenoffen: Wichtiger als die exakte Einordnung in ein spezifisches Themengebiet sind Exzellenz und Innovationsgrad des geförderten Projektes sowie hohe Verwertungschancen.

Im Rahmen von KMU-innovativ werden zunächst Forschungsvorhaben in den Technologiefeldern gefördert, die für Deutschland besondere Priorität haben:

  • Biotechnologie
  • Nanotechnologie
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Optische Technologien
  • Produktionstechnologie
  • Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz

Das vereinfachte und beschleunigte Förderverfahren von KMU-innovativ wird schrittweise in weiteren Technologiefeldern eingeführt.


 

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Projektträger Jülich (PtJ)

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