Qualitätsregion Berlin-Brandenburg
Deutschlands Hauptstadtregion ist keine Billiglohnregion, sie ist eine Qualitätsregion.
In Ostdeutschland sind die Arbeitskosten der Industrie (2006: durchschnittlich 19,76 Euro je Arbeitsstunde) vergleichbar mit Japan und Spanien. Die durchschnittlichen Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes (2006: 33,59 Euro je Arbeitsstunde) liegen in einer Gruppe mit Schweden, der Schweiz, Belgien und Norwegen (IW, 2007).
In Berlin-Brandenburg bekommen investierende Unternehmen hohe Qualität – und das zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das wird am Faktor Lohnstückkosten deutlich. Die Lohnstückkosten sind Ausdruck eines „Preis-Leistungs-Verhältnisses“ und damit der preislichen Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, einer Branche oder Volkswirtschaft.
In Deutschland entwickelten sich die Lohnstückkosten in den vergangenen 10 Jahren wesentlich moderater als in den meisten Vergleichsländern. Seit 2004 sind sie sogar leicht gesunken. Das hat zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Wettbewerbssituation geführt.
Durchschnittlicher jährlicher Anstieg der Lohnstückkosten von 1997 bis 2007 in ausgewählten EU-Staaten in %

Lohnstückkosten definiert als Pro-Kopf-Arbeitnehmereinkommen im Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Produktivität (BIP je Erwerbstätigen) auf Basis der jeweiligen Landeswährungen.
(Quellen: Bundesministerium der Finanzen, BMF, 2006; Statistisches Bundesamt, 2007; IWH, 2007; IWH, 2007; IG Metall, 2007; IAB, 2006; BMWi, 2007; BMVBS, 2007)