Metall

Die brandenburgische Metallindustrie zählt zu den beschäftigungsreichsten und umsatzstärksten Einzelbranchen des verarbeitenden Gewerbes.

  • Knapp 200 Unternehmen mit rund 16.000 Beschäftigten
  • Gesamtumsatz von rund  3,3 Mrd. Euro
  • Anteil der Branche an der Zahl der Industriebetriebe und –beschäftigung rund 18 Prozent und am Umsatz ca. 14 Prozent
  • Exportorientierung der Gesamtbranche leicht überdurchschnittlich im Vergleich zur gesamten Industrie des Landes

Traditionellen Standorten und Unternehmen stehen Neuansiedlungen und -gründungen gegenüber. Neben einigen Großbetrieben ist eine Reihe von Unternehmen mittelständisch, die große Mehrheit der Branche aber kleinbetrieblich geprägt.

Die Stahl- und Metallindustrie ist durch vielfältige Schnittstellen zu anderen Branchen, bspw. Fahrzeugbau, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Elektroindustrie und Energiewirtschaft gekennzeichnet, sie stellt eine Schlüsselbranche der Gesamtwirtschaft dar. Entsprechend breit gefächert und vielseitig sind die hergestellten Produkte, die angewandten Technologien und Verfahren sowie die Kunden- und Zulieferbeziehungen der Unternehmen des Kompetenzfeldes Metall.

Das Branchenkompetenzfeld umfasst ein breites Spektrum an Produktionsprozessen – von der Roheisen- und Stahlerzeugung über verschiedene Bearbeitungs- und Verarbeitungsstufen bis hin zur Herstellung von Zuliefer- und Endprodukten. Der Querschnittsbereich zwischen Metallindustrie, Elektronik und Informationstechnologie, die Mechatronik, wird als elementarer Bestandteil von Entwicklung, Konstruktion und Produktion in der Metallindustrie in das Branchenkompetenzfeld einbezogen.

Insgesamt sind die Unternehmen der Metallbranche heterogen aufgestellt, durch ein hohes Maß an Innovation(sfähigkeit), ein hohes Qualitätsniveau, hohe Flexibilität und Disponibilität und das ständige Bestreben, neue Märkte, Produkte und Technologien auch in Kooperation mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu erschließen, gekennzeichnet.

Wichtige Standorte sind Eisenhüttenstadt, Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Fürstenwalde, Finsterwalde, Massen, Prenzlau und Hennigsdorf.

 


Netzwerke

ME-Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Wesentliche Ziele des GRW-Netzwerks:

  • Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion zu erhalten und nachhaltig zu verbessern ist das zentrale Anliegen des ME-Netzwerks.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Identifikation und Entwicklung von Clusterstrukturen in der ME-Industrie der Hauptstadtregion
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von ME-Unternehmen durch die gezielte Unterstützung bei der Optimierung von Prozessen, Systemen und Organisation
  • Zentrales Forum für Information und Wissenstransfer sind die regelmäßigen Treffen der ME-Arbeitskreise:
    • Effizientes Produzieren
    • Neue Produkte, Technologien und Innovation
    • Strategische Unternehmensentwicklung
    • Personal und Organisation.

Anzahl Netzwerkpartner: 8 (u. a. zwei korporative Akteure)

 

profil.metall GbR - Netzwerk Stahl- und Metallverarbeitung Brandenburg und Berlin

Wesentliche Ziele des GRW-Netzwerks:

  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
  • Initiierung innovativer Produktentwicklungen und Verfahren in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Erschließung neuer Märkte und Liefermöglichkeiten durch Unterstützung in der Kontaktaufnahme zu neuen Kunden mit besonderem Fokus auf die Leitmärkte Material- und Energieeffizienztechnologien
  • Durchführung von Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Betrieb, Branche und Region
  • Initiierung von Verbundprojekten auf der Wertschöpfungskette im Bereich Stahl-Metallverarbeitung sowie in den Technologiefeldern an der Schnittstelle zu anderen  Branchennetzwerken insbesondere im Rahmen einer strategischen Allianz mit  aBB - automotive BerlinBrandenburg , BBAA - Berlin-Brandenburg Aerospace Alliance, LogistikNetz Berlin-Brandenburg, ME-Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion, GEOkomm - Kompetenznetzwerk Geoinformationswirtschaft sowie mit der Energiewirtschaft
  • schrittweise Profilierung der Netzwerkpartner als System-  bzw. Lösungsanbieter

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Profilierung der Kernkompetenz in den Bereichen neue Werkstoffe und moderne Bearbeitungstechnologien, Leichtbau und neue Verfahren moderner Energiewirtschaft
  • Verbesserung der Innovationsfähigkeit durch effizienten Wissensaustausch zu neuen technologischen, Qualifikations- und Branchentrends sowie in Fragen des Ressourcen- und Qualitätsmanagements
  • verbreiterte Kreativitätsentwicklung in Betrieb und Region unter stärkerer Nutzung des Know-hows der Mitarbeiter und der regionalen Akteure
  • Profilierung der Standorte Brandenburg und Berlin mit ihrer Branchenkompetenz Metall (Vermarktung der Kompetenz) mit Imagekampagne und konkreter Lobbyarbeit
  • Erschließung internationaler Kontakte zu Unternehmen, Branchennetzwerken und Märkten

Anzahl Netzwerkpartner: 15, darunter

  • 4 regional aktive Netzwerke mit zusammen über 100 Unternehmen
  • technologische Leitunternehmen wie Kjellberg und als „Branchenführer“ Arcelor Mittal Eisenhüttenstadt (ehem. EKO Stahl)

Branchentransferstelle

Branchentransferstellen bieten Ihrem Unternehmen optimale Unterstützung bei der Entwicklung Ihrer innovative Ideen: von der Kontaktvermittlung zu relevanten Experten über die Beantragung von Fördermitteln bis hin zur administrativen Abwicklung des Kooperationsprojektes.

Für Ihre Branche gibt es folgende Transferstelle in der Hauptstadtregion:

Branchentransferstelle Stahl Metall Elektro

Projektleitung: Ursula Richter
Projektträger:  IMU-Institut  in Zusammenarbeit mit bbw-Potsdam

Ihre Ansprechpartner:

Branchentransferstelle Stahl Metall Elektro - Eisenhüttenstadt
Ursula Richter,
Dipl.-Geogr. Gregor Holst

IMU-Institut Berlin / Büro Eisenhüttenstadt
Netzwerkhaus, Werkstraße 1
15890 Eisenhüttenstadt

Telefon: +49 (0)3364 - 28 44 23
Telefax: +49 (0)3364 - 28 44 24
E-Mail: ursula.richter@imu-berlin.de


Branchentransferstelle Stahl Metall Elektro - Potsdam
Katharina Buchholz-Hoffmann

c/o Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V.
Schlaatzweg 1
14473 Potsdam

Telefon: +49 (0)331 - 271 65 33
Telefax: +49 (0)331 - 271 65 12
E-Mail: buchholz-hoffmann@me-netzwerk.de

Die BTS Stahl Metall Elektro ist Partner im Netzwerk der Technologietransferstellen des Landes Brandenburg - iq brandenburg.


Relevante Hochschulen für das Branchen-Kompetenzfeld

• 
FH Brandenburg
 
Schwerpunkte:  
Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechanik / Mechatronik und Automatisierungstechnik, Prozess- und Verfahrenstechnik, Energie- und Umwelttechnik


• BTU Cottbus

Schwerpunkte: 
Elektrotechnik, Energietechnik, Maschinenbau, Prozess- und Verfahrenstechnik, Produktionswirtschaft, Fahrzeugtechnik, Werkstoff- / Materialtechnik, Metallkunde, Bauingenieurwesen, Mikroelektronik, Kommunikationstechnik, Medientechnik, Automatisierungstechnik, Industrielle Informationstechnik, Fügetechnik, Konstruktion und Fertigung, Leichtbausysteme


• Hochschule Lausitz

Schwerpunkte:  
Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Mechanik / Mechatronik, Versorgungstechnik, Werkstoffwissenschaften, Bauingenieurwesen, Kommunikationstechnik, Technische Informatik, Systems Engineering, Biotechnologie, Medizinische Technik


• FH Potsdam

Schwerpunkte: 
Konstruktions- / Produktdesign


• TH Wildau (FH)

Schwerpunkte: 
Elektrotechnik, Elektronik, Energietechnik, Maschinenbau, Produktions-, Prozess- und Verfahrenstechnik, Werkstoff- / Materialtechnik, Biosystemtechnik, Luftfahrttechnik und –logistik

• Weitere: TU-Berlin, BHT Berlin, HTW Berlin


 
Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

• ALI - Fraunhofer-Anwendungszentrum für Logistiksystemplanung und Informationssysteme (Cottbus)

Schwerpunkte: 
Logistik, Prozessflüsse


• BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (Berlin)

Schwerpunkte: 
Materialforschung, Werkstofftechnik, Sicherheitstechnik, Prüftechnik


• Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe Panta Rhei (an der BTU-Cottbus)

Schwerpunkte: 
Leichtbauwerkstoffe, Fügetechnik, Konstruktion und Fertigung, Verarbeitungstechnologien, Oberflächenbearbeitung, Umformtechnik, Werkstofftechnik, Metallkunde, Spektroskopie, Sensorik, Prüf- und Meßtechnik, Simulationen


 IDM - Institut für Dünnschichttechnologie und Mikrosensorik e.V. (Teltow)

Schwerpunkte: 
Materialforschung, Photo-Technologie, Mikrosensorik


• IPK - Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (Berlin)

Schwerpunkte: 
Steuerungs-, Konstruktions-, Planungs-, Prozesstechnik, Sicherheits- und Prüftechnik


• Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (Golm)

Schwerpunkte: 
Materialforschung im Nano- und Mikrometer-Bereich

 

Ansprechpartner

Dr. Philipp Steinkamp

Dr. Philipp Steinkamp
Regionalleiter für LK Märkisch-Oderland, LK Oder-Spree sowie Frankfurt (Oder), RWK Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt
T +49- (0)3 35- 5 57- 16 00
F +49- (0)3 35- 5 57- 16 10
E Philipp.Steinkamp@zab-brandenburg.de


Downloads

Branchenbroschüre Metallindustrie

Branchenstrategie Metallindustrie


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Inhaltlicher Netzwerkkoordinator

Katharina Buchholz-Hoffmann

Katharina Buchholz-Hoffmann
c/o bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V.
Haus der Wirtschaft, Am Schillertheater 2
10625 Berlin
T +49- (0)30- 310 05 145
F +49- (0)30- 310 05 120
E buchholz-hoffmann@me-netzwerk.de


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Inhaltlicher Netzwerkkoordinator

Dr. Gerhard Richter

Dr. Gerhard Richter
IMU-Institut Berlin GmbH
Schlesische Straße 28/S
10997 Berlin
T +49- (0)30- 29 36 97-0
F +49- (0)30- 29 36 97-11
E gerhard.richter@imu-berlin.de


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