Pressemitteilungen Archiv 2005

"Wirtschaftsfreundliche Kommunen 2005" : Elsterwerda, Werder und Spremberg

Datum: 16.12.2005

Quelle: Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg

Auszeichnung für wirtschaftsfreundliches Verwaltungshandeln

Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Innenminister Jörg Schönbohm haben am Freitag die Sieger des Landeswettbewerbs "Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Brandenburg 2005" ausgezeichnet. Die Auszeichnungen - bestehend aus Plakette und Urkunde - gehen an die Städte Elsterwerda (Gold), Werder (Silber) und Spremberg (Bronze).

Mit dieser erstmalig verliehenen Auszeichnung werden Kommunen für vorbildliches wirtschaftsfreundliches Verwaltungshandeln geehrt. Den Wettbewerb hatten Wirtschaftsministerium, Innenministerium, die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg, die Kammern sowie die kommunalen Spitzenverbände Brandenburgs ausgelobt.

"Wir freuen uns über die hohe Beteiligung am Wettbewerb. Insgesamt sind 58 Bewerbungen und Vorschläge eingegangen, aus denen die drei Sieger ausgewählt wurden. Die Auszeichnung ist ein wichtiges Marketinginstrument für die Kommunen im Standortwettbewerb und zugleich eine gute Werbung für den Wirtschaftsstandort Brandenburg", hoben Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Innenminister Jörg Schönbohm hervor.

Wirtschaftsminister Junghanns weiter: "Das Land Brandenburg steht im internationalen Wettbewerb der Regionen um die Ansiedlung von Unternehmen. Die Wirtschaftsfreundlichkeit kommunaler Verwaltungen ist dabei für Standortentscheidungen von Investoren von erheblicher Bedeutung. Ebenso wichtig ist wirtschaftsfreundliches kommunales Verwaltungshandeln auch für die bestehenden Unternehmen im Land. Die große Resonanz auf den Wettbewerb zeigt, welch hohe Bedeutung Kommunen und Unternehmen wirtschaftsfreundlichem Handeln bei-messen."

Innenminister Schönbohm betonte: "Eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und örtlicher Wirtschaft ist gerade für mittelständische Betriebe und Existenzgründer überaus wichtig. Der Wettbewerb hat gezeigt, dass dies an vielen Stellen schon Wirklichkeit. ist. Wir wollen, dass diese positiven Beispiele Schule machen. Ausgezeichnet werden deshalb gelungene Praxisbeispiele für eine aktive wirtschaftsfreundliche Kommunalpolitik". Minister Schönbohm hob insbesondere hervor, dass die Schaffung eines solchen positiven Investitionsklimas nicht nur der Wirtschaft diene, sondern im ureigensten Interesse der Kommunen selber liege, da hierdurch neue Arbeitsplätze für die Einwohner geschaffen werden und zusätzliche Einnahmen erzielt werden, die für eine gesunde Entwicklung der Gemeinden unerlässlich sind.

Bewertet wurden die Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer von einer aus Vertretern aller am Wettbewerb beteiligten Institutionen bestehenden Jury unter Vorsitz des Wirtschaftsministeriums.

Zur Information:

Alle drei Preisträger zeichnen sich durch ein großes Engagement der kommunalen Mitarbeiter und wirtschaftsfreundliche Service- und Informationsangebote aus.

"Wirtschaftsförderung als Chefsache" und eine Verwaltung, die rund um die Uhr Ansprechpartner für die Wirtschaft ist - das waren für die Jury zentrale Argumente für die Auszeichnung der Stadt Elsterwerda mit der Plakette in Gold. Weitere Kriterien für die Auszeichnung als "Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Brandenburg 2005" waren: die Kompetenz und Schnelligkeit der Verwaltung als wichtiger Standortvorteil, die Einrichtung eines Wirtschaftsbeirats als Anlaufstelle für Fragen der Stadtentwicklung, Gewerbeansiedlung und der gewerblichen Bestandspflege, die Transparenz in allen wirtschaftsrelevanten Planungen, die ständige Überprüfung und Anpassung von Ortsrecht und Satzungen sowie innovative Ideen in der Standortvermarktung.

Für die Verleihung der Plakette in Silber an die Stadt Werder sprachen Argumente wie die ständige Erreichbarkeit der Stadtspitze für Unternehmen, die Einrichtung eines Rapportsystems für Genehmigungsverfahren und die gute Binnenkoordination in der Stadtverwaltung zum Zwecke der Verfahrensverkürzungen. Positiv bewertete die Jury zudem gemeinsame Stadtmarketingaktivitäten mit der Wirtschaft. 

Die Wirtschaftsfreundlichkeit der Stadt Spremberg (Bronze) wird insbesondere belegt durch eine besonders aktive Ansiedlungspolitik, die Mitwirkung bei der Entflechtung und Sanierung eines Großindustriestandortes und die Unterstützung bei der infrastrukturellen Anbindung des Industriestandortes. Weitere Kriterien für die Auszeichnung waren u.a.: kurze und umkomplizierte Genehmigungswege sowie die Vermittlung von potenziellen Kooperationspartnern für die Unternehmen durch die ortsansässige Wirtschaftsförderung.

Ansprechpartner

Dr. Steffen Kammradt

Dr. Steffen Kammradt
Pressesprecher des Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg
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